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  • »Capri 738« ist männlich

Beiträge: 2 589

Registrierungsdatum: 14. Juli 2004

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Capri: 2,8i Bj ´79

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21

Donnerstag, 9. Juni 2005, 06:27

Zitat

Original von SuperInjector
Was hat ASR denn jetzt mit Motordrehzahl zu tun ?



Hi,

bei dem Auto meiner besseren Hälfte ist es so das wenn ein Rad durchdreht das ASR meint " da gibt doch einer viel zu viel Gas ! " und regelt die Drehzahl elektronisch etwas runter . Zum Glück ist dieser Firlefanz abschaltbar , aber meine Freundin meint sie würde es nicht stören - naja , die weigert sich ja auch den Capri zu fahren weil er ihr zu schnell ist .

Gruß Jürgen
Ein Leben ohne Capri ist möglich - aber Sinnlos

  • »SuperInjector« ist männlich

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22

Donnerstag, 9. Juni 2005, 07:07

Ich habe das ASR bislang noch nicht gemerkt. Aber wenns's mich nerven sollte, werde ich's auch abschalten.

Tja, so ist das mit den Frauen. Meine Hübsche hat den Capri auch bislang erst einmal gefahren. Ich habe ihr vorher noch gesagt, dass sie etwas aufpassen muss, wenn es nass ist, weil er dann recht biestig wird. "Ach was", hat sie gesagt, "mit meinem 944 bin ich ja damals auch prima zurechtgekommen".

Wie das bei Frauen eben so ist: Das ging links rein und rechts raus. Nachdem sie dann bei etwas Nässe mit dem Heck voran über eine Kreuzung fuhr, hat sie ihn nie wieder angefasst.

:D
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  • »Diethardt« ist männlich

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23

Donnerstag, 9. Juni 2005, 07:51

RE: Capri mit lamborghini turen...

also die Lambo-Türen sind Geschmackssache und vielleicht
noch vertretbar
alles andere sieht aus ... :kotz: naja,ich erspare mir weitere Ausführungen

Zum Thema elektronische Helferlein

wenn Du als Vielfahrer ständig unterwegs bist sind ESP & Co.
schon sinnvoll.

Überflüssig finde ich die ganzen elektrischen Bequemlichkeitsextras,
wie elektrische Sitzverstellung,Fensterheber u.s.w.
Neuedings gibt es ja schon Autos,wo sogar die Handbremse nur elektrisch funktioniert
Caprifreunde Sachsen
und jetzt auch Einser Fahrer

  • »Sleepy« ist männlich

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24

Donnerstag, 9. Juni 2005, 09:46

RE: Capri mit lamborghini turen...

Zitat

Original von Diethardt
Neuedings gibt es ja schon Autos,wo sogar die Handbremse nur elektrisch funktioniert


Soweit ich weiß werkelt man auch an elektrischen Bremsen. Wenn da dann mal der Strom ausfällt...

Mein Kollege hat im Fernsehen etwas über einem Mercedes gesehen bei dem die Steuerung der Bremsen wohl vollständig ausgefallen war. Der Fahrer mußte den Wagen ausrollen lassen. Wenn sowas bei einem Stauende passiert... :anbet:

Sleepy
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  • »Capri 738« ist männlich

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25

Donnerstag, 9. Juni 2005, 10:21

Hi,

das mit Bremsenausfall kann aber auch bei Hydrauliksystemen passieren . Ein Bekannter von mir hatte vor etlichen Jahren mal einen Zitterdröhn CX Pallas . Bei dem Ding ging die Bremse über das Hydrauliksystem mit dem auch die Höhenregulierung und Servolenkung gesteuert wird . Als da mal der Keilriemen abflog hatte er auch einen seeeeeehr langen Bremsweg ( Der Grund warum er die Kiste heute nicht mehr hat ) .

Das beste an diesen vielen kleinen elektronischen Helfern ist aber meines Erachtens das man als Otto Normalverbraucher direkt aufgeschmissen ist wenn mal was nicht funktioniert . Dadurch läßt sich dann auch im Nachhinein noch der eine oder andere Euro verdienen.

Gruß Jürgen
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  • »Laser« ist männlich

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26

Donnerstag, 9. Juni 2005, 17:34

Das ASR hat nichts mit der Motordrehzahl zu tun, sondern es regelt die Kraft, die auf die einzelnen Räder geht. Das heißt, bei Glatteis kannst Du den Motor bis zum Gehtnichtmehr hochdrehen, aber es kommt keine Kraft an die Räder - Folge Stillstand.
Nach dem Ausrollen also ASR raus, Sperre rein und mit feindosiertem Bleifuß...
Mir doch egal, wieviel Räder durchdrehen, ich will (und beruflich muß) vorwärtskommen. Das ist das, was Mercedes noch nicht kapiert hat, die bauen wunderschöne Tamagotchi XXL, aber mit einem FAHRzeug hat das nichts zu tun.


Laser :hut:
Spassvogel

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27

Donnerstag, 9. Juni 2005, 17:43

that's the ugliest capri i've ever seen. way too riced out.

  • »Laser« ist männlich

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28

Donnerstag, 9. Juni 2005, 17:48

Yeah, Capri goes Japan!! :D



Laser :hut:
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  • »Werner« ist männlich

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29

Freitag, 10. Juni 2005, 00:22

Na ja Leutz,

Eure Diskussion entbehrt jeder Sachlichkeit.

Klar fahr ich gerne mit dem Capri und genauso gerne aber anders mit der Viper, genannt die "Rote Zicke", beides Autos ohne jegliche Elekronik, und es macht Spass. Die Viper knall ich zum Beispiel im Sommer Sonntagmorgens um 5.00 Uhr bei schönem Wetter durch die Eifel, wenn Deutschland noch schläft und die Streifenhörnchen auch. Und mit dem Capri fahr ich auch nicht im Stadtverkehr oder
im Berufsverkehr über die Autobahn.

Aber:

Meine Tochter hatte letzte Woche einen bösen Crash im Stadtverkehr. Eine schlafmützige Tante hatte ihr beim Linksabbiegen die Vorfahrt genommen, beide Autos ca. 40 bis 50 km/h. Und das könnt Ihr mir glauben: Ich war froh, dass Sie in einem 3er BMW saß mit allem erdenklichen elektronischen Furz ud Feuerstein und dass Sie eingekeilt war von lauter Airbags und ESP, DCS, ASB und computerberechnete Knautschzonen hatte und eine Lenkung, die sich nicht wie im Capri beim Frontalcrash in die Magengegend bohrt. Ihr und der Unfallgegnerin in einem dicken Toyota war Gott sei Dank nix passiert. Die beiden Autos waren ziemlich Schrott.

Im Capri hätte das anders ausgesehen und in der Viper ebenfalls.

Also erst überlegen, bevor Ihr postet.

Gruß Werner

  • »John F« ist männlich

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Capri: Capri III 2,8 S

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30

Freitag, 10. Juni 2005, 02:31

erstmal natürlich Glückwunsch, dass Deiner Tochter nix passiert ist.Aber ist nicht heutzutage bei vielen(nicht bei Allen)das Problem, dass sie denken, weil mein Auto die ganzen Helferlein hat und Claudia Schiffer nach nem Crash ohne Kratzer aussteigt kann mir nix passieren und deshalb die Fahrweise entsprechend ist?Bekommt man nicht erst Respekt vor einem Auto und der kinetischen Energie, wenn man mal den Grenzbereich angetasstet hat?Keine Frage , dass man das nicht unbedingt auf öffentlichen Strassen tun sollte, aber wenn man weiß, wie der Wagen im Grenzbereich reagiert bzw. wo der überhaupt anfängt, kann man auch entsprechend diesseits der Grenzen fahren.Wie das natürlich auch alle hier im Forum tun...
Kommentar vom GI an der Tanke: "Man, that`s one no bullshit car!"

  • »SuperInjector« ist männlich

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31

Freitag, 10. Juni 2005, 06:27

@John F:

Es ist wohl unstrittig, das mindestens 70% der Leute, die im Auto unterwegs sind, streng genommen "fahruntauglich" sind.

Mit anderen Worten: Diese Leute werden mit den grundlegenden Funktionen zum Bewegen eines Fahrzeugs vertraut gemacht, lernen ein paar Verkehrsregeln und werden dann mit dem "Lappen" in der Hand auf den Strassenverkehr losgelassen.

Im Prinzip hat das alles mit einer gründlichen Schulung und Ausbildung nichts zu tun und eine wirkliche Befähigung zum Führen eines Autos muss auch nicht vorliegen. Das Auto ist heutzutage zum Fortbewegungsmittel für jedermann geworden, auch für jene, die zigmal durch die Fahrprüfung gerasselt sind, regelrecht Angst vor dem Fahren haben oder einfach zu blöd sind um aus dem Bus zu gucken.

Wenn Du nur noch Leute hinter das Lenkrad lassen würdest, die wirklich Talent zum Autofahren haben PLUS eine intensive Fahrausbildung PLUS das notwendige Reaktionsvermögen PLUS umfassende Kenntnisse für mobile Grenzbereiche, dann würden Gänseblümchen auf den Autobahnen wachsen.

Und selbst die 30%, die wirklich ausreichend bis sehr gut Autofahren können, haben mal einen schlechten Tag.

Du kannst selbst so gut fahren, wie Du willst - trotzdem kannst Du in eine Situation kommen, wo Du machtlos dem Fehler irgendeines Idioten ausgesetzt bist, weil der besoffen auf der Landstrasse zum Überholen eines LKWs ansetzt, während Du auf der Gegenspur nur noch 50 Meter weg bist.

Für einen Grossteil der Autofahrer nutzen selbst alle Sicherheitstrainings zum Ausloten der Grenzbereiche nix, weil sie einfach nicht TALENTIERT sind, um wirklich gut Autozufahren. Ebensowenig wird aus den wenigsten ein Michelangelo, nur weil sie mal einen Malkurs besucht haben.

Also seien wir im Grunde froh, das moderne Autos die ganzen idiotensicheren Helferlein drin haben, auch wenn wir selbst sie nicht fahren mögen. Wenn ich alleine unterwegs bin, dann gönne ich mir meinen Spass im Capri. Aber mit Kind und Kegel bin ich froh um jeden Airbag, den meine Alltagskarre drin hat.
Scorpio Cosworth 24V Ghia - Das Arbeitstier :D

Susi Struß

unregistriert

32

Freitag, 10. Juni 2005, 17:13

Hallo zusammen!

@Werner: zuerstmal, gut, dass Deiner Tochter nichts weiter passiert ist :]
Nichts desto trotz, ich schließe mich SI und John F mit ihren Meinungen voll und ganz an.

Und es geht hier nicht darum Gutes schlecht zu reden, sondern darum, ob Menschen, die ein Auto bewegen diesen ganzen "Schnickschnack" wirklich nötig haben. Mit ein bischen Voraussicht und umsichtigem Fahren, ab und an ruhig mal den Grenzbereich antesten (solange man freie Fahrt hat), würde im Straßenverkehr weit aus weniger passieren, als es momentan der Fall ist.
Und glaube mir, ich hab schon etliche (!) unverschuldete Unfälle hinter mir, ich spreche hier von Erfahrung, wenn ich mit gutem Gewissen sage, dass der Capri (und nicht nur der) ein "verdammt" sicheres Auto ist auch ohne technischen "Firlefanz"!
Eine gute steife Karrosserie und viel Knautschzone stecken jede Menge weg.
Vieles der heutzutage eingesetzten elektronischen Helferleins sind meiner Ansicht nach nur dazu gut, die allseits beliebten Gewichts- und Größenreduzierungen (man denke nur mal an solche Wagen wie den Smart) und den damit verbunden Spriteinsparungen, auszugleichen.
Auch ich habe wirklich nichts gegen so sinnvolle Zusatzfunktionen wie z.B. ABS in Kurven oder bei glatten Straßen - aber nicht jeder kann sich damit anfreunden. Von ESP halt ich - wie ich bereits sagte - überhaupt nichts. Das hindert die Fahrer/innen doch nur daran selbst Erfahrungen zu sammeln. Kommen sie dann mal in eine brenzlige Situation werden entweder hilflos die Hände vor die Augen gehalten und gar nicht oder panisch überreagiert (z.B. Lenkrad verrissen) oder viel zu spät reagiert.

Viele Grüße Susi

  • »Werner« ist männlich

Beiträge: 113

Registrierungsdatum: 3. Januar 2005

Wohnort: Wachtberg

Capri: 4 x Capri RS 1973, 1 x Weslake RS 1973

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33

Samstag, 11. Juni 2005, 01:27

Theoretisch habt Ihr ja Recht was die Fahrkenntnisse der normalen Autofahrer (übrigens nicht nur in Deutschland) anbelangt, aber deshalb kann man nicht fordern, dass jeder der ein Auto lenkt auch ein Physikstudium und eine Lehre als Automechaniker absolviert und darüberhinaus noch eine Rennfahrerlizenz haben muss.

Man könnte natürlich fordern, die Qualifikationen beim Erwerb des Führerscheins anzuheben, z.B. durch Fahrsicherheitstrainings oder Ähnlichem. Aber das wäre politisch nicht durchsetzbar. In allen Ländern der Erde gilt: Jeder muß den Führerschein machen können, egal wie begabt oder unbegabt sie oder er ist. Das Auto ist nun mal ein Nutzgegenstand für das tägliche Leben.

Und darum sind ESP und die anderen elektronischen Helferlein notwendig, zumal die Autos immer schneller und leistungsfähiger geworden sind und von dem normalen Autofahrer ohne Elektronik nicht mehr zu beherrschen wären.

Wie Heinz Harald Frenzen schon sagte als er aus der Kurve geflogen ist: "Ich dachte das rechnet mein Computer."

Gruß Werner

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Werner« (11. Juni 2005, 01:30)


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